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Letzte Änderung: 15.09.2018

Zurückliegende Termine 2018


Am 99. Astro Stammtisch am 18.01.2018 konnte ich leider nicht teilnehmen.


20.02.2018 Besichtigungstermin einer Gärtnerei in Albertshofen.
Schon länger ist mir aufgefallen das in Richtung Norden ein sehr heller Schein zu sehen ist der in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat. Bei meinem Täglichen weg zur Arbeit komme ich nahe an Albertshofen vorbei und bemerkte dort die Gewächshäuser einer Gärtnerei welche den sehr starken Lichtschein verursachen.
Auf einer Aktuellen Lichtverschmutzungskarte entdeckte ich das genau an der Position der Gewächshäuser die stärkste Lichtverschmutzung in der näheren und weiteren Umgebung ist. Selbst die Kreisstadt Kitzingen leuchtet nicht so hell wie die Gewächshäuser.
In unserem Forum, dem Forum Stellarum, habe ich meine Astro-Kollegen daraufhin angesprochen und sie bestätigten mir das sie auch von ihren Standorten aus den hellen Schein wahrnehmen können.
Christoph sieht ihn von Münsterschwarzach (6km) aus, Florian aus Rottendorf (11km), Frank aus Würzburg (16km) und Uwe sogar aus Großrinderfeld in Baden Württemberg (30km).
Beim nach Hause Fahren von der Arbeit konnte ich den hellen Schein auch von Kolitzheim (17km) aus deutlich sehen.
Daraufhin haben wir uns entschlossen die Gärtnerei anzusprechen und schrieben ihr eine eMail in der wir unser anliegen in Text und Bild erklärten.
Nach zirka einer Woche meldete sich der Gärtner bei uns und lud uns zu sich in die Gärtnerei ein und das Thema Lichtverschmutzung zu besprechen.
Am 20.02.2018 um 17:45 Uhr trafen wir (Uwe, Frank, Ralf, Florian und ich) uns bei der Gärtnerei zum Gespräch mit dem Gärtner.
Für mich etwas überraschend, war ihm das Problem bewusst und er stand dem Thema Lichtverschmutzung offen gegenüber. Er zeigte uns zuerst seinen nach neuesten Erkenntnissen gebauten Betrieb, denn nur so kann man in der heutigen Zeit konkurrenzfähig arbeiten, so seine aussage.
Sehr interessant ist das es im gesamten Gewächshaus keine Erde mehr gibt, ich bin neben einer Gärtnerei aufgewachsen und habe da oft in den Schulferien gejobbt, da sah es ganz anderes aus. Hier ist nun der gesamte Boden betoniert und die Pflanzen wachsen in Steinwolle mit etwas Granulat.
Erschreckend fand ich die Angabe des Stromverbrauchs im Winter. Im Dezember, Januar und Februar beläuft sich der Verbrauch pro Monat auf ca. 1,5 Millionen Kilowatt. Mein erster Gedanke war "man siehts".
Die bestehenden Gewächshäuser sind schon alle außen herum gegen Lichtaustritt geschützt und die Dächer sollen bei den anstehenden Erneuerungen der Beschattung gegen Lichtdichte ausgetauscht werden, was allerdings, laut aussage des Gärtners, noch ca. 4 bis 6 Jahre dauern wird. Ein neu geplantes Gewächshaus, das demnächst Gebaut wird, wird vorneherein mit einem Lichtschutz auch am Dach versehen.
Der Gärtner zeigte auch viel Interesse zum Thema Astronomie und unserem Hobby.
Eine Einladung zum nächsten Astronomietag in Kitzingen hat er natürlich sofort bekommen.
Geplant ist dass wir in regelmäßigen Kontakt mit der Gärtnerei bleiben und haben schon eine Einladung bekommen uns das neue Gewächshaus, sobald fertig, einmal anzusehen.
Zusammen kann man vielleicht andere Firmen und Gemeinden mit guten Beispiel überzeugen, gegen Lichtverschmutzung mehr zu tun denn es gibt noch viel zu viele unnötige, falsche und zu helle Beleuchtungen.


Der 100. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum fand am Donnerstag den 22.02.2018 im Q Burger & Bar um 19:00 Uhr in Kitzingen statt.
Da unser Stammlokal, das Gasthaus am See, leider den Betrieb eingestellt hat musste ich mich auf die Suche nach einer neuen Lokalität machen. Im Q Burger & Bar gab es zwar keine "versaute Pizza" mehr aber dafür viele verschiedene Burger Kreationen wie zB den "Dirty Chicks Burger" ;-)
Gekommen waren von 22 angemeldeten 21 Teilnehmer, neuer Rekord.
Mit dabei: Ulf, Karsten, Christoph, Florian, Andreas, Werner, Uwe, Jörg, Michael, Frank, Johannes, Steffen, Winfried, Michael, Christian, Ralf, Andreas, Thilo, Mareike und zum ersten mal Johannes und Julian;
Die Themen am 100. Astro-Stammtisch waren wie üblich rund um die Astronomie, Astrofotografie und das benötigte Equipment. Es wurden viele Gespräche geführt, die man wegen der großen Teilnehmerzahl, gar nicht alle mitverfolgen konnte.
Florian fertige während des Stammtisches eine Zeitrafferaufnahme an, bin schon sehr gespannt wie sie wird.
Uwe´s Zeichnungen gingen wieder durch die Reihen, die wie immer sehr erstaunlich waren.
Winfried brachte seine Uranometria, und zwei weitere Bücher zu Ansicht mit.
Mareike hat uns zum Nachtisch, einen selbstgebackene "offenen Sternhaufen" mitgebracht, Lecker.
Gegen 22:30 Uhr haben wir nach und nach bezahlt und sind langsam nach Hause gegangen. Ein wunderschöner Astro-Stammtisch ging zu Ende mit einer Rekord Teilnehmerzahl was dem Jubiläum gerecht wurde.


Am 23.03.2018 fand der 1. Astro-Stammtisch nach unserem 100. Jubiläum in Kitzingen statt.
Um 19:00 Uhr kamen Christoph, Harald, Andreas, Florian, Frank, Karsten, Philipp, Martin, Ralf, Torsten, Ruppert, Maximilian, Angie, Willi, Georg, Jörg, ich und zwei Gäste von Christoph in die Gastwirtschaft Zum Benediktiner nach Schwarzach, wo wir bestens mit Getränke, Essen und auch Leinwand versorgt wurden.
Harald Pfeiffer führte uns zum zweiten Mal in sein Forschungsgebiet der Gravtationsphysik ein. Er ist mittlerweile Gruppenleiter einer Forschungsgruppe zum Thema Numerische Relativitätstheorie in der Abteilung von Professor Alessandra Buonanno am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut/AEI) in Potsdam. Sein Spezialgebiet sind Computersimulationen der Entstehung von Gravitationswellen beim Verschmelzen von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen.
Zunächst zeigte er uns die Dimensionen auf, um die es gehen sollte:
Schwarze Löcher sind in ihrem Ereignishorizont etwa 60 km groß und haben Massen von etwa 20 bis 50 Sonnenmassen. Neutronensterne haben Durchmesser von 20-30 km und bewegen sich bei 1-2, vielleicht auch bis 3 Sonnemassen. Vor der Kollision kommt es zu Rotationsfrequenzen von 30 Hz bis über einige 100 Hz und dies bei Entfernungen von einigen 100 km. Die Strecke Paris - Warschau wird von einem verschmelzenden Paar Schwarzer Löcher zB. 30 mal in der Sekunde durchlaufen bevor es "kracht"!
Das zweite Extrem sind die Effekte, die wir auf der Erde davon mitbekommen. Anhand der Rechnungen von Albert Einstein selbst wies er darauf hin, dass es sich um Dimensionen eines 1/1000000 eines Atomkerndurchmessers geht (LIGO verformt sich bei Gravitationswellen ca. 10^-18 m, ein Proton hat ca. 1,7 · 10^-15 m):
Wie man allerdings an den Formeln sah, hat sich selbst der große Meister noch im Juni 1916 etwas verrechnet und es später noch korrigiert. Die Größenordnungen um die es ging, blieben aber gleich!
Danach ging es an die Messungen von Gravitationswellen.
Am besten nutzt man möglichst lange Röhren (VIRGO und LIGO haben ca. 4 km lange und im Durchmesser 2m große Röhren mit einem Hochvakuum, um das "Seeing" zu unterdrücken), die mit einem 100 kW (!) Laser und Spiegeln bestückt sind. Das ganze dient als Laser-Interferometer, um die hauchfeinen Gravitationswellen nachweisen zu können - wenn sie denn in der richtigen Richtung eintreffen (45° zu den Armen ist ganz schlecht, 0° oder 90° wesentlich besser). Da die Detektoren sowohl in den USA als auch in Europa stehen hat man entsprechende Ergänzungen in den Messungen.
Die Geschichte der gemachten Entdeckungen und Messungen durfte nicht fehlen. Bis hin dazu, wie man denn die Nadel im Heuhaufen der Daten findet. Da schlägt auch die Stunde von Haralds theoretischen, numerischen Simulationen: er berechnet mit seinen Supercomputern voraus, was die Praktiker beobachten sollten.
Oder auch anders herum: wenn die Praktiker etwas beobachtet haben, rechnet er nach, was denn die Gravitationswellen ausgelöst hat, die von ihnen gemessen wurden.
ZB.: Verschmelzung von Schwarzen Löchern von 29 und 35 Sonnenmassen oder: Verschmelzen zweier Neutronensternen, die dabei ein längeres Signal erzeugen, unter anderem auch einen Gammablitz verursachen und dann Massen von 1,4 bis maximal 2 Sonnenmassen aufweisen.
Er gab auch zu, wo sie theoretisch, numerisch und praktisch Probleme haben: wenn nämlich beide Objekte sehr unterschiedlich (zB. Faktor fünf und darüber) schwer sind. Da weiß eigentlich noch niemand, was dabei herauskommen sollte.
Und das völlig Unbekannte liegt auch noch vor der Gravitationswellenastronomie:
- Vielleicht Signale aus der Zeit der Inflationsphase des Urknalls
- Vielleicht Signale von Ereignissen, die wir noch gar nicht kennen oder auf dem Schirm haben
- Oder Effekte der Quantengravitation
- ...
Während des Vortrags gab es immer wieder zahlreiche Fragen und eine klare Feststellung bezüglich der Länge: "open end" war die Ansage.
Nun, soweit kam es dann doch nicht: gegen 22 Uhr schlossen wir den offiziellen Teil, um dann noch in Kleingruppen an den Tischen weiter zu sprechen.
Um 22:45 Uhr löste sich so langsam dieser sehr Interessante Astro-Stammtisch auf.
Herzlichen Dank an ihn und seine unkompliziert, kompetente und einfache Weise, sein doch anspruchsvolles Forschungsgebiet rüberzubringen. Dabei zeigte er keinerlei Allüren eines elitären Professors, sondern beantwortete klar, sachlich und sehr geduldig unsere Fragen.

Den Text habe ich von Christoph leicht angepasst übernommen.


16. Astronomietag 24.03.2018

Der 16. Astronomitag am 24.03.2018 startete in Kitzingen an der Alten Mainbrücke um 15:00 Uhr bei gutem Wetter. Am Donnerstag war ein Artikel mit Bild in der Kitzinger Zeitung, am Freitag in der Mainpost und am Samstag im Report. Da bei gutem Wetter an der Mainpromenade und auf der Alten Mainbrücke immer viel los ist ahnte ich schon was da kommen würde.
Um 14:45 Uhr war ich am Veranstaltungsort und nach und nach kamen noch Johannes, Florian, Karsten und Wolfgang dazu. Ich baute meinen 10" Carbon Newton auf der EQ6 mit Berlebach Planet auf, Johannes, sein C6 auf HEQ5, Florian seinen 100mm Skywatcher ED auf AZ EQ6, Karsten hatte seinen ED80 auf LXD75 Montierung mit dabei und Wolfgang einmal das Lunt 60mm Halpha Teleskop auf Skywatcher Montierung sowie den 120mm Skywatcher Equinox Refraktor auf EQ6.
Wie vermutet kamen schon bald viele Besucher und wir konnten ihnen die Sonne, komplett blankgeputzt in Weißlicht und in H-alpha mit zwei schonen Protuberanzen zeigen. Der Mond am Tag war ebenso im Programm, wenn auch etwas flau. Es wurde viel erzählt und jede Menge Fragen beantwortet.
Ein Bekannter von Florian brachte seine Drohnen mit und führte vor wie erstaunlich schnell und wendig die Dinger sein können, außerdem wurden mit den Drohnen Fotos und Videos gemacht auf die ich schon sehr gespannt bin.
Florian fertigte zudem wieder ein Zeitraffervideo an das bestimmt auch wieder sehr interessant werden wird.
Bei Einbruch der Dämmerung richteten wir die Teleskope auf Venus die schon sehr tief aber trotzdem recht gut zu sehen war auch das am Rand ein kleines "Stück" fehlte war zu erkennen.
Der Star des Abends war aber ganz klar der Mond, viele "ahs" und "ohs" waren von überall zu hören und es wurden wieder Fragen gestellt ob das jetzt echt ist oder ein Foto! Die Krater am Terminator traten sehr plastisch hervor und am Rand waren schon Bergspitzen zu sehen die gerade so im Sonnenlicht standen.
M42 im Orion war ebenfalls noch ein Beobachtungskandidat. Das Trapez und der Nebel waren trotz nahen Mond sehr schön zu sehen und bei den Erklärungen was wir da sehen und vor allem wie weit das weg ist meinte eine Besucherin "Ganz schön Gruselig".
Über Beteigeuze erklärte ich das er ca. 1000mal größer als unsere Sonne, ca. 750 Lichtjahre von uns entfernt und der wahrscheinlichste Kandidat für die nächste Supernova in unserer Galaxie ist. Zusammen mit den Entfernungen von M42, der Sonne und dem Mond versuchte ich zu erklären das wir alles in der Vergangenheit sehen, genaugenommen sogar jede Person die vor uns steht, da die Lichtgeschwindigkeit endlich ist. Ich merkte schnell das viele Besucher recht gut informiert sind, was natürlich zu vielen interessanten Gesprächen führte.
Das Wetter war gut, der Mond hell und die Lage günstig so das der Besucherstrom nicht abriss, erst gegen 22:30 ebbte er langsam ab. Ich schätze das insgesamt, über den Tag verteilt, 200 Interessiere Besucher kamen.
Um 23:00 Uhr beendeten wir den 16. Astronomietag etwas geschafft aber zufrieden.

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Hier gehts zum Timelaps Video des 16. Astronomietag 24.03.2018


Das 8. Teleskoptreffen des Forum Stellarum fand am 06.04.2018 in den Weinbergen zwischen Volkach, Northeim und Sommerach statt.
Bei bestem Beobachtungswetter, tagsüber hatten wir bis zu 20°C und am Abend immer noch 14°C, trafen sich Florian, Johannes, Gerhard, Uwe, Frank, August, Andreas, Reiner, Simon, Stefan, Josef, Philipp, Hans, Dani, Steffen, Thomas, Johannes, Julian, Martina und ich.
Ich beobachtete mit meinem 10" Carbon Newton auf EQ6 mit SynScan Goto auf Berlebach Planet mit dem Okularen ES 18mm und Speer Waler Zoom 8,5-12mm @8,5mm.
Florian hatte seinen 100mm Skywatcher ED Refraktor auf AZEQ6 dabei und Fotografierte den Kugelsternhaufen M3.
Gerhart beobachtete mit seinem 15" Schöberl-Dobson,
Uwe mit dem 10" ACF auf Vixen Sphinx SXD,
August mit dem Celestron C11,
Andreas montierte seinen 10" Tal auf die Ioptron-Montirung,
Rainer kam mit dem 16" Hofheim-Gitterrohrdobson,
Simon hatte auch seinen 16" Gitterrohrdobson dabei,
Stefan und Josef mit dem 130mm f/5 Skywatcher Newton auf EQ2,
Johannes und Julian mit einem 8" f/5 Skywatcher Newton auf EQ6R,
Philipp hatte sein Astro Professional ED 80 Bino dabei.
Steffen beobachtet seinem 8" f/6 Dobson und
Thomas mit dem 10" f/5 Skywatcher Flextube.
Frank, Hans, Johannes, Dani und ein Bekannter von ihr kamen ohne Teleskope und
Martina brachte ihr 10x60 Fernglas mit.

Beobachtet habe ich:

Raumstation:
ISS
20:38:13 4.9mag WNW
20:43:36 -4.1mag N       Überflug durch den Zenit
29:46:41 -2.1mag ESE

22:14:46 2.0mag WNW
22:19:20 -2.2mag SW       Fliegt durch den Orion

Alignment Starts:
Sirius, Mirfak, Arktur

Planet:
Venus mit -3.9 im Widder

Doppelsterne:
Mizar und Alkor mit Ludwigsstern im Großen Bären

Offene Sternhaufen:
M46 mit NGC2438 im Achterdeck
M47 im Achterdeck
M50 im Einhorn
M93 im Achterdeck
NGC457, Eulenhaufen in der Kassiopeia
H+Chi NGC869 / NGC884 im Perseus

Kugelsternhaufen:
M3 in den Jagdhunden

Planetarischer Nebel:
NGC2438 mit M46 im Achterdeck

Galaktische Nebel:
M42 im Orion

Supernovaüberrest:
M1 im Stier
Galaxien:
M58 in der Jungfrau
M98 im Haar der Berenike
M65, M66, NGC3628 Leo Triplett im Löwen
NGC4244 in den Jagdhunden
NGC5907 im Drachen
M101, Feuerradgalaxie im Großen Bären
M87 in der Jungfrau
M104, Sombrerogalaxie in der Jungfrau
M81 / M82 im Großen Bären

Sehr viele Beobachter, Teleskope, Besucher!
Top Teleskoptreffen, bei bestem Wetter!
So macht Astronomie Spaß!

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Zum 102. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum am 19.04.2018 trafen sich Thilo, Florian, Simon, Karsten, Ralf, Christoph, Steffen und ich um 19:00 Uhr im Winzerhof Weisenberger in Lindelbach.
Nach wie immer gutem Essen und kühlen Getränken widmenden wir uns ganz unserem Hobby, der Astronomie.
Ich brachte die Kitzinger Zeitung mit bei der auf der Titelseite ein interview mit Christoph abgedruckt war und erzählte noch das gestern die Zeitung bei mir gewesen ist und mich und Florian zum Thema Lichtverschmutzung interviewte.
Simon zeigte uns viele Fotos aus Namibia die er bei seinem Aufenthalt dort machte und zu jedem Bild gab es reichlich zum Erzählen. Ich sagte ihm das ich der Reporterin von der Zeitung davon erzählte und sie ihm gerne zu seinem Aufenthalt dort interviewen möchte.
Die neue Abenteuer Astronomie mit dem Thema Teleskope und Ferngläser hatte ich auch noch dabei wodurch sich viele Gespräche zum Thema Equipment ergaben, zB zur neuen Vixen Montierung die laut Ralf sehr vielversprechend sein könnte, wenn sie nicht so exorbitant teuer wäre.
Da dieses mal "nur" acht Teilnehmer kamen war es ausnahmsweise leicht möglich allen Gesprächen gut zu folgen und so verging die Zeit wieder einmal wie im Flug.
So gegen 22:30 Uhr machten wie uns dann auf den nach Hause weg.


Da mir die letzten Frühjahrstagungen schon sehr gut gefallen haben nahm ich natürlich an der 42. Frühjahrstagung der Vereinigung der Sternfreunde VdS am 28.04.2018 wieder teil.
Eingeladen hatte die VdS in das König Friedrich Gymnasium in Würzburg.
Beginn war dieses mal schon um 09:00 Uhr den das Vortragsprogramm war Rand voll. Vorher hatte man wie immer die Gelegenheit sich mit reichlich Informationsmaterial der VdS einzudecken.
Von unserem Forum Stellarum waren außer mir noch Martin, Philipp, Ralf, Winfried, Florian, Frank und Christoph mit dabei.
Uwe Pilz, einer der Vortragenden und auch Mitglied im Forum Stellarum war auch wieder mit von der Partie.
Besonders gefreut hat mich dieses Jahr das unser Forumsmitglied Christoph zum ersten mal dabei und gleich zwei Vortage gehalten hat.
Pünktlich um 09:00 Uhr begann Dr. Dominik Elsässer, VdS, Heppenheim mit der Eröffnung der Tagung und der Begrüßung der Teilnehmer. Ein Grußwort von StD. Marko Korn, FKG, Würzburg schloss die Eröffnung ab.

Das weitere Programm sah wie folgt aus:

9:15 Uhr
Dr. Benjamin Knispel, MPI Hannover
Gravitationswellenastronomie: verschmelzende Schwarze Löcher und Neutronensterne

10:20 Uhr
Schüler der Arbeitsgruppe "AGN-Monitoring", FKG, Würzburg
Helligkeitsschwankungen aktiver Galaxienkerne

11:00 Uhr
P. Christoph Gerhard OSB, Abtei Münsterschwarzach
Millisekunden-Astrofotografie

11:35 Uhr
Dr. Uwe Pilz, Leipzig
Der Kondensationsgrad von Kometen

12:05 - 13:30 Uhr
Mittagspause
13:30 Uhr
Jens Hackmann, Weikersheim
Astrofotografie stationär und mobil

14:05 Uhr
Erich Meyer, Linz
Das Rätsel über Johannes Keplers Linzer Wohnort zur Zeit der Entdeckung seines dritten Gesetzes vor 400 Jahren

14:50 Uhr
FG Spektroskopie, VdS
Verleihung des Spektroskopiepreises anschließend: Vortrag des prämierten Projekts

15:55 - 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 Uhr
P. Christoph Gerhard OSB, Abtei Münsterschwarzach
Glaube und Astronomie - ein Widerspruch?

17:05 Uhr
Rolf Hempel, Köln
Automatische Aufnahme von Mondpanoramen

17:45 Uhr
Alexander Geiss, Gardelegen
Aktuelle Ansätze zur Problematik der Lichtverschmutzung

17:15
Schlussworte

Einen ausführlichen Bericht der 42. Würzburger Frühjahrstagung kann auf der Seite der VdS demnächst nachgelesen werden.


Am 103. Astro Stammtisch am 24.05.2018 konnte ich leider nicht teilnehmen.


Am 104. Astro Stammtisch am 28.06.2018 konnte ich leider nicht teilnehmen.


Am 26.07.2018 fand der 105. Astro-Stammtisch des Forum Stellarum in der Pizzeria Triangolo um 19:00 Uhr in Kitzingen statt. Diesmal in etwas kleinerer Runde waren dabei: Simon, Dani, Florian, Karsten, Johannes (JonnyB), Johannes, Julian, Mareike, Martina, Thilo und Ich.
Bei dem Top Wetter die letzte Zeit haben wir uns natürlich in den Biergarten gesetzt, kühle Getränke und jede Menge Pizzas geordert.
Thilo und ich nutzten außerdem noch die Gelegenheit mit dem Fahrrad zum Stammtisch zu fahren.
Als Vorabend vor der Großen Mondfinsternis war die Mofi natürlich eines der Hauptthemen die angesprochen wurden, aber auch anderes Astronomische kam zur Sprache wie zB. Fotografie, Objektive, Okulare, Powerbanks, Zeitraffer und sogar Drohnen Videos.
Die laue Sommernacht lud zum verbleiben ein, aber da die meisten noch keinen Urlaub und wir uns für den nächsten Tag zur Mofi verabredet hatten, beendeten wir diesen Sommer-Stammtisch um 22:00 Uhr.


Mondfinsternis 27.07.2018

Am 27.07.2018 ereignete sich eine totale Mondfinsternis die in ihrer totalen Phase von Deutschland aus beobachtbar war.
Der voll verfinsterte Mond ging in Kitzingen um 21:00 Uhr MESZ auf und brauchte noch bis ca. 22:00 Uhr um aus den gröbsten Dunstschichten aufzusteigen, aber da diese Mondfinsternis die Längste des ganzen Jahrhunderts werden sollte hatte man noch genügend Zeit um den Kupferrot verfinsterten Mond zu beobachten.
Zum Beobachten trafen wir uns auf dem Kreuzberg in den Weinbergen zwischen Volkach, Northeim und Sommerach. Um den Aufgang des Mondes besser sehen zu können sind wir dieses Mal nicht auf den Schotterplatz, sondern um die Ecke auf die Wiese gegangen.
Ich kam so um 20:00 Uhr an und da war schon jede Menge betrieb am Beobachtungsplatz.
Ich stellte mich neben Thomas und baute mein Equipment auf. Außerdem waren von uns noch Karsten, Johannes, Florian, Philipp, und Martina dabei. Ich hoffe ich habe niemanden übersehen, warum das hätte passieren konnte kommt gleich ;-)
Eigentlich dachten wir, dass wir uns zum gemeinsamen beobachten der Mofi treffen und dabei in Ruhe ein paar Fotos machen könnten. Dachten wir, es kam ganz anders.
Als ich ankam waren die meisten von uns schon da aber auch andere Mofi Beobachter die wir nicht kannten und die Panoramaplattform als Beobachtungspunkt auswählten. Die meisten von ihnen hatten Ferngläser, Fotos mit Teleobjektiven, ein paar sogar Teleskope dabei und es wurden immer mehr. So um 21:30 Uhr schätzte ich 100 bis 120, um 22:00 Uhr gingen die Schätzungen bis 200 und um 22:30 locker auf 250!
Ich war schon oft auf dem Kreuzberg, auch mit vielen Besuchern, aber dieser Andrang sprengte alle Vorstellungen. Um die Teleskope war ein stetiges Gewusel, die Panoramaplattform und der Kleine Hügel auf den sie steht waren mit Zuschauern überfüllt, Florian kann ein Lied davon über seine Zeitrafferausrüstung singen.
Eine Besucherin, die mich im Vorfeld per E-Mail kontaktierte, kam aus Bamberg mit Mann und Töchtern von denen sie ein kleines, leider muss man sagen, billig Teleskop zum Geburtstag bekommen hatte das ich ihr so gut es ging aufbaute und versuchte zu erklären, gar nicht so einfach bei null Vorkenntnissen.
Meinen Plan Venus, Jupiter, Saturn, Mars und die Mofi mit der ASI und der Canon zu fotografieren habe ich ganz schnell wieder vergessen und am Ende nur ein paar Schnappschüsse vom Mond gemacht.
Auch wenn ich nicht richtig zum Fotografieren gekommen bin war es trotzdem ein sehr gelungener Abend der viel Spaß gemacht hat, wann kann man schon um 24:00 Uhr in kurzen Hosen und T-Shirt beobachten.
Um 00:30 Uhr waren wir wieder alleine, das Spektakel vorbei und so packte ich meinen Kram zusammen und fuhr nach einem langen Abend mit sehr viel Erklären, ziemlich Müde nach Hause.

Edit:
Entlang der Straße an der Beobachtungswiese waren viele Auto geparkt, auch eine Gruppe Jugendlicher die uns mit ganz brauchbarer Musik aus allen Musikrichtungen beschallten.
Es war immer wieder viel Geräber und lautes Lachen zu hören und am Ende spielten sie "...und es war Sommer". Das Leben kann so schön sein!

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Hier gehts zum Timelaps Video der Mondfinsternis 27.07.2018


Am 23.08.2018 trafen wir uns zum Sommer-Urlaubs-Astro-Stammtisch in Volkach im Innenhof vom Torbäck wie immer um 19:00 Uhr.
Gekommen sind Thilo, Johannes, Johannes, Julian, Karsten, Martina, Ruppert, Florian, Ralf, Simon, Daniela, Alexander, ich und zum erstenmal Rita und Matthias.
Der Innenhof des Torbäck ist ein wirklich sehr schöner Platz um sich bei warmen Sommerwetter zu treffen, Getränke und sehr gutes Essen inklusive.
Florian führte uns sein Video von der Mondfinsternis vor und zeigte noch einige Fotos dazu. Das Video und die Fotos sind wieder richtig gut geworden und alle waren der Meinung das es super ist die Videos nun auch auf YouTube sehen zu können.
Etwas Astro-Zubehör, das zum Verkauf stand, machte die Runde und so kamen die Gespräche über die Teile und noch vieles mehr schnell in Gang.
Alexander erzählte uns von seien ersten versuchen in der Astrofotografie und den damit verbundenen Anlaufschwierigkeiten. Natürlich kamen viele Tipps aus allen Richtungen so das Alexander erstmal mit reichlich Aufgaben eingedeckt ist.
Es wurde noch vieles besprochen zB unser nächstes Teleskoptreffen, ob wir diesesmal zum Iffigheimer Berg gehen, weil es da Dunkler ist oder wieder zum Kreuzberg, weil er Zentraler liegt.
Schnell verging die Zeit und weil der Wirt den Innenhof um 22:00 Uhr schließen muss beendeten wir den Astro- Stammtisch und machten uns auf den nach Hause Weg.


Am 08.09.2018 fand unser Teleskoptreffen des Forum Stellarum am Iffigheimer Berg nahe Nenzenheim statt.
Zuerst wollten wir eigentlich wieder zum Kreuzberg bei Volkach gehen aber Thilo meinte das die Weinlese schon begonnen hat und bis nachts um 24:00 Uhr die Vollerndemaschinen mit Flutlicht am Laufen sind. Deswegen endschieden wir uns kurzfristig für den Iffigheimer Berg.
Den ganzen Tag über war sehr schönes Spätsommerliches Wetter mit bis zu 26°C aber für den Abend haben sich Wolken angesagt so dass wir uns nicht sicher waren ob es denn noch klappen könnte. Den ganzen Tag wurden eifrig Wettermodelle studiert und Satellitenbilder analysiert um herauszufinden ob oder ob nicht. Um 18:00 Uhr entschieden wir uns endgültig es zu versuchen und trafen uns um 19:00 Uhr am Beobachtungsplatz.
Als ich dort ankam waren Thilo und Thomas schon da Karsten, Gerhard und Florian kamen gleich darauf. Zum ersten Mal dabei kamen Michael und Stefan etwas später. Spät in der Nacht, so um 24:00 Uhr, kamen auch noch kurz Simon und Daniela vorbei.
Gerhard brachte einen Kasten gut gekühltes Alkfreies Radler mit und so konnten wir schonmal anstoßen bis es dunkel genug war. Zusehends wurde das Wetter besser, die dünnen Schleierwolken verzogen sich komplett und die Wolken blieben in gebührenden Abstand so dass sie nicht störten.
Anfänglich hatte ich große Probleme mit dem Alignmed das zweimal Failed anzeigte. Nachdem ich die Nordausrichtung verbessert hatte kam dann endlich das ersehnte Successful.
Für die genaue Nordrichtung am Iffigheimer Berg muss ich nochmal nachsehen ob es da nicht eine Landmarke gibt zum Anpeilen.
Ich beobachtete mit meinem 10" f/5 Newton auf EQ6 Goto mit Berlebach Stativ,
Karsten mit dem 80mm ED Refraktor auf LXD75 Goto,
Gerhard mit seinem 15" Dobson auf EQ-Plattform,
Florian mit dem neuen 72/420 ED Refraktor auf AZ-EQ6 Goto,
Thilo mit seinem C11 auf einer Celestron AVX Goto,
Stefan 8" Newton auf EXOS-2 Goto und
Thomas hat seinen 10" f/5 Newton auf AZ-EQ6 mitgebracht.
Michael hatte ein Canon 15x50 Fernglas dabei.
Angefangen habe ich mit Saturn und Mars.
Von Saturn konnte endlich noch ein paar Videos machen, da er bei mir schon zu tief steht und auch Mars nahm ich nochmal unter die Lupe.
Danach die Andromeda Galaxie M31, den Ringnebel M57 und den Vierfachstern Epsilon in der Leier, den Handelnebel M27 im Füchschen, meinen Lieblings Offenen Sternhaufen NGC457 die Eule in der Kassiopeia, natürlich h + chi im Perseus und zum Schluss konnte ich noch einen Blick auf den Kometen 21P/ Giacobini-Zinner im Fuhrmann werfen.
Die Milchstraße war eine Pracht und M31 mit h + chi konnte ich gleichzeitig mit bloßen Auge erkennen was wir in erster Linie dem sehr dunklen Himmel zu verdanken hatten.
Dass es deutlich dunkler mit weniger Störlicht war als auf dem Kreuzberg merkten wir schon bald und für die Zukunft wollen wir uns überlegen öfter hier zu beobachten.
Das Wetter hielt die ganze Nacht und so wurde es 01:00 Uhr bis wir zusammenpackten und einen perfekten Beobachtungsabend beendeten.

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